Mietkonto eröffnen – das sollten Sie beachten

Wir benutzen unsere Konten in der heutigen Zeit für unheimlich viele Belange im Bereich der Finanzen. Auch die Miete, die monatlich fällig ist, wird in der Regel über das Girokonto überwiesen. Es gibt nun unterschiedliche Beweggründe, warum ein getrenntes Konto für die Überweisung der Miete eröffnet werden will. Einige Verbraucher trennen dies gerne vom Rest. In anderen Fällen ist dies aber absolut notwendig. Das Paradebeispiel ist in diesem Fall eine Studenten-WG. An diesem Thema wollen wir uns in diesem Ratgeber auch orientieren, sodass wir die meisten Fragen klären können.

Unser Tipp: Informationen und Vergleichsrechner zum Thema Girokonto

Warum ein Mietkonto bei der Bank?

mietkaution mietkonto

Ein Mietkonto für die Mietkaution macht besonders viel Sinn, wenn es mehr als einen Mieter gibt.

In einer Studenten-WG leben durchschnittlichen drei bis vier junge Menschen. In den meisten Fällen ist es so, dass der Vermieter die Zimmer nicht einzeln vermietet, der organisatorische Aufwand ist dabei nicht zu unterschätzen. Das heißt, dass es im Endeffekt einen Mietvertrag gibt, der über den Hauptmieter läuft. Es ist auch möglich, mehrere Leute in einem Mietvertrag unterzubringen, was jedoch nicht gängig ist.

Vielmehr hat der Hauptmieter nun die Aufgabe, Untermietvertrage mit seinen Mitbewohnern abzuschließen. Für einen einwandfreien Ablauf ist es nun zu empfehlen, dass der Hauptmieter ein gesondertes Konto eröffnet. Auf dieses Girokonto zahlen nun die Mitbewohner ihre Miete ein.

Worauf ist bei diesen Konten zu achten?

Wie schon angesprochen, handelt es sich hierbei um ein Girokonto. Wir empfehlen Ihnen als Hauptmieter, dass Sie das Konto bei Ihrer Hausbank eröffnen. Die Eröffnung erfolgt schnell und außerdem ergeben sich Vorteile beim Online-Banking. Somit müssen Sie keinen neuen Zugang anfordern, sondern das Konto wird einfach angegliedert. Kreditinstitute bieten Ihnen natürlich die Möglichkeit an, dass Sie weitere Personen eintragen lassen, die Zugriff auf das Konto haben. Beispielsweise können Sie im Falle einer WG das Produkt nicht nur im Sinne der Miete, sondern auch für gemeinsame Einkäufe verwenden. Dieser Schritt sollte jedoch wohlüberlegt sein.

Wie hoch sind die Gebühren für Mietkonten?

 

neue wohnung

Eine neue Wohnung mit der Freundin – und idealerweise ein gemeinsames Konto für die Miete und andere Ausgaben.

Im Falle der Studenten handelt es sich um ein kostenloses Produkt, sofern ein gewisses Alter, zumeist 25 oder 26, nicht überschritten worden ist. Wenn Sie ein solches Produkt nun aus anderen Beweggründen, also nicht im Sinne einer WG, verwenden wollen, dann ist es wichtig, dass Sie einen Vergleich anstellen. Heutzutage geht dies schnell und effizient im Internet. Täglich aktualisiert erhalten Sie einen Überblick, welches Kreditinstitut die besten Konditionen für Sie zu bieten hat. Beispielsweise können Sie in diesem Fall die Zinsen komplett vernachlässigen, das Produkt ist rein zweckgebunden und dient nicht dafür, um Geld zu sparen. Allerdings sollten Sie immer einen Blick auf Dispozinsen und Überziehungszinsen werfen. Hier können sich grobe Kostenfallen auftun.

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Vermieter haben gerne mit nur einer Person zu tun, wenn es um die Miete geht.

Nehmen wir nun an, dass Sie einen Dauerauftrag eingerichtet haben. Einer der Mitbewohner aus der WG hat die Miete nicht rechtzeitig überwiesen. Wenn nun keine Kredit bzw. Dispokredit eingerichtet worden ist, dann wird der Dauerauftrag abgebrochen, was relativ teuer ist, und das Kreditinstitut verlangt eine Bearbeitungsgebühr. Außerdem kommt die Miete nicht pünktlich an. Problematisch ist jedoch, dass es sich bei diesem Produkt um kein Gehaltskonto handelt, außer den Mieten erfolgen keine regelmäßigen Einzahlungen. Hier sollten Sie unbedingt Rücksprache mit der Bank halten und entsprechende Informationen einfahren. Somit sichern Sie sich ab und vermeiden zusätzlichen Ärger.

Auch Direktbanken bieten Alternativen

Zwar werden inzwischen viele kostenfreie Produkte angeboten, jedoch oftmals mit dem Hintergrund, dass das Produkt als Gehaltskonto fungiert. Keine regelmäßigen Eingänge haben Gebühren zur Folge. Als Alternative können wir eine Direktbank empfehlen. Diese Banken bieten zumeist kostenlose Produkte an. Der Service ist zwar nicht persönlich, da es jedoch ein zweckgebundenes Produkt ist, sollte das kein Problem sein.

  • Mietkonto bietet ein Plus an Übersicht
  • gleiche Prozedur wie beim Girokonto
  • es können allerdings Kosten entstehen, da es sich nicht um ein Gehaltskonto handelt
  • Alternative: Direktbanken

Mehr dazu:

https://antworten.postbank.de/tag/mietkonto

http://www.bz-berlin.de/ratgeber/finanzen/ist-ein-gemeinsames-konto-sinnvoll-article1661144.html

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